Gesundheit

Gut versorgt mit Vitamin D?

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Für gesunde Zähne und feste Knochen ist Vitamin D unerlässlich. Dabei ist es gerade im Winter nicht so leicht, die Versorgung des Körpers mit Vitamin D zu garantieren. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen wird dieses nicht nur durch die Nahrung aufgenommen, sondern kann auch vom Körper selbst gebildet werden.

Woher kommt das Vitamin D?

Wintersonne
© Evgeni Dinev / FreeDigitalPhotos.net

Wie schon erwähnt, ist der Körper in der Lage aus Vorstufen, welche sich in der Haut befinden, das Vitamin D selbst zu produzieren. Wichtigste Voraussetzung dieser Reaktion ist allerdings die direkte Sonneneinstrahlung auf der Haut. Der Körper nimmt nur etwa 10-20% aus der Nahrung auf. Die restlichen 80-90% werden über die Haut gebildet. Da es nur wenige Lebensmittel gibt, die nennenswerte Mengen des Vitamins enthalten, ist der Körper auf die eigene Produktion angewiesen. Allerding ist nicht sicher belegt, ob diese körpereigene Produktion zur Versorgung des Körpers ausreicht. Die Produktion läuft nur unter ganz bestimmten Bedingungen ab. So sind die UVB-Strahlung und eine ganz bestimmte Strahlungsintensität unerlässlich, um genügend Vitamin D zu produzieren. Daher kann es sein, dass die ausreichende Produktion in den Monaten von Oktober bis April nicht gewährleistet ist.

Die Aufgaben des Vitamin D im Körper

Die Aufgaben des Vitamins sind sehr vielfältig. Als Hormon wirkend ist es im Körper an mehreren Stoffwechselvorgängen tätig. So ist das Vitamin unerlässlich für die Muskeln und das Immunsystem. Das Immunsystem wird gestärkt indem das Vitamin D die weißen Blutkörperchen anregt. Zusammen mit Calcium und Phosphat stärkt es die Knochen und Zähne. Auch ist es an der Insulinregulierung beteiligt.

Soviel Sonne ist nötig für die ausreichende Vitamin D Zufuhr?

Das aufgenommene Vitamin wird im Körper in eine Speicher- und Transportform umgewandelt und in Leber, Fett- und Muskelgewebe gespeichert. In Mangelzeiten kann der Körper auf diese Reserven zurückgreifen. Damit der Speicher für die Wintermonate gut gefüllt ist, ist die genügende Aufnahme über die Sonne in den Sommermonaten unerlässlich. Dafür muss die Haut an Armen, Beinen oder Gesicht mindestens zweimal pro Woche für 5-30 Minuten direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Leider ist die Produktion gerade in den Mittagsstunden, in denen das Hautkrebsrisiko sehr hoch ist, am höchsten. Die Haut mit Sonnenschutzcreme zu schützen, ist in diesem Fall nicht ratsam, da der Körper ab einem Lichtschutzfaktor 8 das Vitamin nicht mehr richtig aufnehmen kann. Daher heißt es hier, mit Bedacht in die Sonne gehen. Für einige Minuten die Haut ohne Sonnenschutz bräunen und danach die Haut schützen.

In diesen Lebensmitteln findet man das Vitamin

Vitamin D aus Milch und Eiern
© SOMMAI / FreeDigitalPhotos.net

Auch in einigen Lebensmitteln ist Vitamin D zu finden. In den Wintermonaten sollte man versuchen vermehrt auf diese Lebensmittel zurückzugreifen. Da die Leber selbst als Speicherorgan für Vitamin D dient, ist sie natürlich auch am vitaminreichsten. Erinnert sich noch jemand an Lebertran? Eine weitere gute Quelle für Vitamin D sind Eier, Butter, Margarine aber auch viele fette Fische wie der Hering oder Lachs. Auch in pflanzlichen Produkten kommt Vitamin D vor. So finden sich hohe Mengen in Hefen und Pilzen. Vegetarier, die genügend Milchprodukt und Eier verzehren sowie regelmäßig an der Sonne sind, sollten keine Probleme mit Vitamin D Mangel haben. Veganern wird eine zusätzliche Aufnahme empfohlen.