Mineralpuder verbindet die Deckkraft eines Make-Ups mit der Leichtigkeit und der mattierenden Wirkung  eines Puders. Der Verzicht auf Mineralöle, Silikone, Konservierungsstoffe und Duftstoffe macht ihn darüber hinaus zu einem Kosmetikprodukt,  das gerade für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet ist. Aber auch jeder andere Hauttyp profitiert von diesem reinen Kosmetikprodukt.

Was ist drin im Mineralpuder

Der Mineralpuder besteht aus reinen, natürlichen Inhaltsstoffen wie Mineralpigmenten und

Make Up mit Mineralpuder
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Ölen. Zusatzstoffe und Füllmaterial werden oft komplett weggelassen. Natürlich muss man die Inhaltsangabe genau lesen. Es gibt natürlich Unterschiede bei den Produkten

Zinkoxid und Titaniumdioxid im Puder schützen die Haut vor UVA und UVB-Strahlung. Titaniumdioxid wirkt zudem entzündungshemmend und bringt hautberuhigende Eigenschaften mit.

Kaolin oder auch weißer Ton genannt, ist ein Mineral, welches hohe Mengen an Flüssigkeit aufnehmen kann. Es ist daher optimal bei fettiger oder Mischhaut geeignet. Bei trockner Haut sollte man allerdings aufpassen, da das Kaolin, wenn es kein überschüssiges Hautfett findet auf die Feuchtigkeit der Haut zurückgreift.

Glimmer ist ein weiterer mineralischer Bestandteil. Er sorgt für eine gute Verteilung des Puders.

Kleine Fältchen und erweiterte Poren werden mit Hilfe von Silica optisch kaschiert. Das Siliciumdioxid besitzt die Eigenschaft, das auf das Gesicht fallende Licht so zu streuen, dass die kleinen Schönheitsmakel nicht mehr so sehr auffallen. Der Teint sieht dadurch ebenmäßiger aus.

Wie verwendet man den Mineralpuder?

Mineralpuder
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Der Puder dient mittlerweile nicht mehr nur als finish nach dem Make-Up. Mineralpuder selbst hat so eine gute Deckkraft, dass es auch als Make-Up Ersatz eingesetzt werden kann. Und ist man mal ehrlich. Ein cremiges oder flüssiges Make-Up fühlt sich oft nicht so gut an auf der Haut. Und wenn man dann noch bedenkt, dass diese Kosmetikprodukte oft Mineralöle, Silikone, Füllstoffe und ander chemische Zusatzstoffe enthalten, ist man mit einem natürlichen Puder wohl besser bedient.

Nach dem Auftragen des Puders hat man ein angenehmes, leichtes Gefühl auf der Haut. Die Pigementmischungen im Puder haben eine sehr gute Deckkraft ohne dass es maskenhaft wirkt. So lassen sich leicht Pickel, rote Stellen oder auch Narben abdecken.

Mineralpuder wird mit einem Pinsel aufgetragen. Dazu nimmt man mit dem Pinsel etwas Puder auf. Dann den Puder leicht einklopfen. Auf der Oberfläche des Pinsels sollte sich nur noch ein kleiner Hauch Puder befinden. Bei fettiger Haut sollte der Puder auf das ganze Gesicht aufgetragen werden. Bei Mischhaut nur auf die T-Zone.

Die Vor- und Nachteile von Mineralpuder

Die im Puder enthaltenen Mineralstoffe helfen Unregelmäßigkeiten verschwinden zu lassen und sorgen so für ein ebenmäßiges Hautbild. Inhaltstoffe wie Titandioxid helfen bei Hautunreinheiten. Der Puder setzt sich nicht in den Poren ab. Überschüssiges Fett wird absorbiert und die Haut sieht den ganzen Tag frisch aus. Die Puder enthalten keine Mineralöle und wirken somit nicht komedogen.

Bei so vielen Vorteilen gibt es natürlich auch Nachteile. Um den Puder ordentlich aufzutragen, bedarf es spezielle Pinsel, die oft nicht beim Kauf dabei sind. So muss man für den Pinsel nochmals Geld ausgeben.

Zudem sollte man bei trockener Haut vorsichtig sein, da der Puder die Haut zusätzlich austrocknen kann.

Gute Mineralpuder-Produkte sind zum Beispiel:

  • Alverde Mineral Puder
  • L’Oreal Perfect Match Mineral Puder
  • Artdeco Minral Powder Foundation
  • Andreas Biedermann