Peelings erneuern die Haut. Durch verschiedenste Peelingsubstanzen wie das gute alte Salz, Mikrokügelchen, Reismehl, gemahlene Fruchtkerne oder Granulate werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt sowie  die Haut geschmeidig gepflegt. Peelings entfernen nicht nur abgestorbene Hautschüppchen. Sie sorgen auch für eine bessere Durchblutung und bereiten die Haut auf die Aufnahme weiterer Pflegeprodukte vor.

Peeling selber machen  – Die Gründe liegen auf der Hand

Peeling selber machen
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Mittlerweile gibt es für jeden Hauttyp und jeder Drogerie oder im Supermarkt Peelings zu kaufen. Warum also selber machen? Wer ein Chemiestudium hinter sich hat, versteht vielleicht auch, welche Inhaltsstoffe neben den eigentlichen Peelingsubstanzen noch im gekauften Produkt versteckt sind. Macht man sich das Peeling einfach selbst, kennt man die Inhaltsstoffe bestens.

Wer sich für die selbstgemachte Variante entscheidet, spart außerdem oft auch Geld im Vergleich zum gekauften Beautyprodukt. Die meisten Inhaltsstoffe stehen im Küchenschrank oder im Kühlschrank und warten nur darauf, ihrer neuen Bestimmung zugeführt zu werden.

Man produziert immer nur die Menge, die man gerade benötigt. So vermeidet man eventuell zu viel gekaufte Produkte, die dann nach Ablaufdatum noch nicht aufgebraucht sind, wegzuschmeißen. Das schont einerseits wieder den Geldbeutel und andererseits die Umwelt. Da man bei der selbstbemachten Variante auch keine Verpackung benötigt, die hinterher entsorgt werden muss.

Peeling-Rezepte

So unterschiedlich die Hauttypen so verschieden sind die Rezepte für ein Peeling.

Zucker-Öl-Peeling:

Wenn man unter trockener Haut leidet, eignet sich ein Zucker-Öl Peeling hervorragend, um die trockenen Stellen an beispielsweise Ellenbogen oder Ferse wegzurubbeln. Dazu vermischt man 3-4 Esslöffel Zucker mit so viel Öl, dass ein dicker Brei entsteht. Auf den Körper auftragen und danach unter der Dusche abspülen. Das Peeling eignet sich auch für das Gesicht. Allerdings sollte man dann mehr Öl nehmen und auf keinen Fall zu fest rubbeln. Die Zuckerkristalle können sehr scharfkantig sein und die Gesichtshaut verletzen. Als Öl eignet sich hier das altbekannte Olivenöl.

Kaffee-Öl-Peeling:

Kaffeepeeling
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Ein anderes Rezept mit Öl ist das Kaffee-Öl-Peeling. Dazu nimmt man einfach den Kaffeesatz vom Frühstückskaffee  und vermengt diesen mit 2 Esslöffeln Olivenöl sowie einem Esslöffel Honig. Sollte die Masse noch zu dick sein, um sie auf die Haut aufzutragen, gibt man ein wenig Wasser hinzu. Die Paste in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen und dann in der Dusche abspülen. Die Haut ist danach samtig weich und fühlt sich streichelzart an.

Quark-Salz-Peeling:

Drei bis vier Esslöffel Quark mit 2 Teelöffel Meersalz vermengen. Auch hier wieder in kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen und danach mit lauwarmen Wasser abspülen. Diese Menge eignet sich für den ganzen Körper. Wer nur das Gesicht peelen will, der nimmt die Hälfte der Zutaten.

Was bewirken die einzelnen Zutaten?

Der Mischerei sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, wenn man weiß, was die einzelnen Inhaltsstoffe bewirken und welches Peeling man gerade benötigt.

Honig wirkt bakterientötend und entzündungshemmend. Quark kühlt die Haut und beruhigt sie. Olivenöl unterstützt gerade trockene Haut und hilft bei der Regeneration. Meersalz besitzt im Vergleich zu normalem Haus